Sport in den Alltag integrieren: Meine Erfahrungen und Tipps

Sport in den Alltag zu integrieren ist oft eine große Herausforderung. Noch herausfordernder wird es, wenn man Kind, Job und Sport unter einen Hut bekommen möchte. Drei Jahre nach der Geburt meines Sohnes und nach dem erfolgreichen Abschluss meines Masterstudiums habe ich für mich einen guten Rhythmus gefunden. In diesem Blogbeitrag möchte ich meine Erfahrungen und Tipps teilen, wie man trotz eines vollen Terminkalenders fit bleiben kann.

Outdoor Kraft-Ausdauer-Training: Eine erfrischende Alternative

Outdoor Kraft-Ausdauer-Trainings haben für mich im Sommer einen besonderen Charme. Es ist einfach erfrischend, wenn ein laues Lüftchen weht und man sich im Park sportlich austoben kann, anstatt in einem stickigen Fitnessstudio eingeschlossen zu sein. Seit letztem Jahr gehe ich regelmäßig zum Vienna City Bootcamp Training, das bei jedem Wetter stattfindet. Trainiert wird meist mit Gewichten unter Anleitung des Trainers.

Es ist zwar schweißtreibend, aber äußerst effektiv! Durch die Gruppendynamik fällt es auch leichter, motiviert zu bleiben, und man freut sich schon auf die nächste Einheit. Eine Stunde lang wird der Körper gestählt und gequält, und danach bin ich jedes Mal stolz, den Termin geschafft zu haben. Meistens trainiere ich am Wochenende gleich in der Früh und versuche unter der Woche zusätzlich eine der Abendstunden wahrzunehmen. Meistens klappt das auch wunderbar, außer es kommt etwas Unvorhergesehenes dazwischen, wie ein krankes Kind oder ein wichtiger Termin in der Arbeit.

Rennradfahren: Mein Sommerfavorit

Im Sommer ist mein „All-Time-Favorit“ immer noch das Rennradfahren. Dadurch, dass es länger hell ist, kann man ohne schlechtes Gewissen auch mal später am Tag, gegen 17:30 oder 18:00 Uhr, losfahren und kommt immer noch im Hellen nach Hause. Eine zweistündige Bergeinheit hat sich für mich als optimal herausgestellt. So habe ich die Möglichkeit, meine Ausdauer und Beinmuskulatur zu trainieren, und überflüssiges Gewicht schmilzt durch die wöchentlichen Einheiten förmlich dahin.

Laufen: Eine Herausforderung bei Hitze

Was während der vergangenen drei Jahre in den Hintergrund gerückt ist, sind die Laufeinheiten. Meist versuche ich, zwei Mal in der Woche laufen zu gehen. Da es so heiß ist, muss ich das noch früh am Morgen unterbringen. Mittags ist es bei über 30 Grad einfach zu heiß. Ich verknüpfe es mit dem Wegbringen meines Sohnes in den Kindergarten und hänge eine schnelle 6 km Runde dran. Ich nenne es „Keep the Lights on“, weil mehr ist es in Wirklichkeit nicht. Was mir auch auffällt, ist, dass sich verstärkt Knieprobleme bemerkbar machen. Abhilfe würde hier regelmäßiges Dehnen schaffen, jedoch bin ich dazu aus zeitlichen Gründen noch nicht gekommen. Zu empfehlen ist nach wie vor das Pilgram Yoga – dadurch nimmt man sich bewusst 1,5 Stunden Zeit, um jeden Teil des Körpers zu dehnen und fühlt sich danach wie ein neuer Mensch.

Fazit: Planung und Flexibilität sind der Schlüssel

Die Integration von Sport in den Alltag erfordert eine gute Planung und Flexibilität. Es ist wichtig, feste Zeiten für das Training einzuplanen und sich diese so gut wie möglich freizuhalten. Gleichzeitig sollte man flexibel genug sein, um bei unvorhergesehenen Ereignissen alternative Lösungen zu finden.

Wie gestaltet ihr euren Alltag mit Berufstätigkeit und Sport? Habt ihr Tipps oder Erfahrungen, die ihr teilen möchtet? Ich freue mich auf eure Kommentare und Anregungen!

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